Metro 2033 Review

Moskau, Mutanten, U-Bahn und das Jahr 2033 – wie passt das Alles zusammen?

Ganz einfach! Mit Metro 2033 bringt THQ für den PC und die Xbox 360 einen gruseligen Egoshooter in einem Endzeitszenario und leichten RPG Elementen. Wir haben uns ausführlich die PC Version auf dem Gaming Notebook Nexoc E712 angeschaut und konnten so die tolle optische Präsentation in vollen Zügen genießen.


Nach einer nuklearen Katastrophe befindet Moskau und wahrscheinlich auch der Rest der Welt in einer grauen, tristesten Verfassung, die viele Gefahren beherbergt. Nicht nur blutrünstige Mutanten warten nur darauf uns zu zerfleischen, nein auch das Atmen an der Oberfläche ist ohne Schutz kaum möglich. So haben sich die Menschen in den Untergrund verkrochen und arrangieren sich mit diesen Umständen.

Wir spielen den jungen Helden Artjom, der versucht Mithilfe anderer Menschen die vorhandenen Kräfte zu mobilisieren und gegen die Mutanten insbesondere die mysteriösen „Schwarzen“ anzutreten.

Metro 2033 bietet viele bekannte Elemente aus anderen Shootern, aber auch manche Neuerungen. So kommt das Spiel bis auf die Untertitel im Rahmen verschiedener Dialoge so gut wie ohne irgendwelche Bildschirmanzeigen oder Statusscreens aus. Mich persönlich stört diese Tatsache kaum – da so viel mehr Details der unheimlichen Welt zu erkennen sind. Durch einen schnellen Tastendruck ist man jedoch blitzschnell und ohne Spielunterbrechung in der Map sowie Questübersicht (schön anhand eines Notizblocks, der mit einem Feuerzeug beleuchtet wird). Auch die Waffenauswahl geht locker über Hotkeys von der Hand.

Zwischen einzelnen Missionen werden wir anhand von Zwischensequenzen in der Geschichte weitergeführt und die einzelnen Lager im Untergrund bieten Möglichkeiten zum Handeln und Waffenupgrade.

Metro 2033 lebt von einer packenden Präsentation und hebt sich hierdurch von anderen 08/15 Actiontiteln deutlich ab. Auch wenn man nicht mit dem Flair einer Karibikinsel in Berührung kommt bin ich noch nie so gerne durch düstere Tunnel und verlassene Metrostationen gelaufen, wie bei diesem Spiel. Fans von richtig scharfen Texturen kommen dank der eigens programmierten 4AEngine genauso wie Lichteffekt-Liebhaber auf ihre Kosten! Dazu gesellt sich die tolle akustische Untermalung der dunklen, unheimlichen Spielabschnitte. Wem schon bei anderen „Horror-Titeln“ manche Schreckensekunde eiskalt in den Rücken geschossen ist, der wird in gewisser Weise bei Metro 2033 seinen Spaß haben und sollte die Baldrian Packung griffbereit halten.

Wir empfehlen an dieser Stelle ganz klar ein aktuelles PC System. Anhand einer leistungsstarken Grafikkarte wie z.B. NVIDIA GeForce GT 220 und genug Rechenpower sind unter DirectX9 die Details in höchster Einstellung und dabei noch total flüssig genießbar. Wer an die Grenzen der Spielbarkeit bzw. seiner Hardware (wenn sie es unterstützt) gehen möchte hat auch die Möglichkeit DirectX10 oder sogar DirectX11 in voller Pracht zu genießen.

Auch wenn neben der vielen positiven Aspekte mancher Kampf frustrierend erscheint oder mehre Anläufe benötigt werden, ist Metro 2033 ein klarer Kauftipp.

Wer sich nicht für Shooter interessiert und stattdessen lieber Jura studiert und sich dabei auf das Thema Erbrecht speziallisiert muss ich um sein Studium keine Sorgen machen – das Spiel ist macht nicht süchtig.