Donkey Kong Country: Tropical Freeze – Test

By | 3 März, 2014
Donkey Kong Country: Tropical Freeze - Test, 8.7 out of 10 based on 3 ratings

Die Donkey Kong-Reihe hat bereits über 32 Jahre auf dem Buckel. Viele Höhe und Tiefen musste der braune Affen inzwischen durchleben und auch die Fans bekamen von Erfinder Shigeru Miyamoto nicht immer nur Feinkost serviert. Ob Donkey Kong Country: Tropical Freeze die Erwartungen erfüllen kann, zeigt der Test.

 

Gameplay

Der Trend geht bei Jump ´n´ Run-Spielen seit längerem wieder zum klassischen 2D. Auch Tropical Freeze präsentiert sich in liebevoller 2D-Grafik und legt damit einen wichtigen Grundstein für das ausgefeilte Gameplay. Denn auf der Jagd nach den so genannten Viehkingern, welche die Kong-Insel in eine eisige Schneelandschaft verwandelten, geht es für den Spieler durch diverse Welten, die vor allem durch Kreativität und Abwechslungsreichtum glänzen. So gibt es Level, in denen man sich einer Minenlore durch unterirdische Schächte bewegt, Unterwassergegenden, in denen gefährliche Fischgegner lauern und schlussendlich die Eislandschaften, in denen aufgrund der Rutsch-Gefahr besonderes Geschick gefragt ist. Auf dem Weg dorthin steht dem Spieler neben Donkey jeweils noch ein Support-Charakter zur Verfügung, welcher über spezielle Fähigkeiten verfügt. So hat Cranky Kong etwa eine Art Pogo-Stab, der dem Spieler höhere Sprünge erlaubt, während Diddy Kong einen speziellen Gleitflug beherrscht. Besonders spaßig ist dieses Feature im 2-Spieler-Modus, in dem der zweite Spieler den Support-Charakter übernimmt.

Tropical Freeze kann trotz seiner modernen Optik als klassisches Jump ´n´ Run bezeichnet werden. Als solches ist auch der Schwierigkeitsgrad teilweise ziemlich hoch. Aufgrund der serientypischen Ballons, welche den Spieler vor frühen Toden bewahren können, entsteht dabei jedoch selten Frust. Die Boss-Gegner, welche am Ende jeder Welt warten, sind knackig und haben jeweils bestimmte Spezialfähigkeiten. Auch hier zeigt sich eine der großen Stärken von Tropical Freeze: Die Inszenierung und das Charakter-Design.

 

Grafik und Präsentation

Grafisch ist Tropical Freeze mit Sicherheit der stärkste Titel auf der Wii U. Die knallbunte Comic-Optik wirkt auf den ersten Blick zwar nicht sehr außergewöhnlich, jedoch zeigen sich beim Spielen schnell die vielen kleinen Details und die liebevoll gestalteten Charaktere. Speziell die 3D-Sequenzen in den Loren sind schön anzusehen. Generell wirkt der Titel extrem rund und stimmig, was nicht zuletzt an dem eingängigen Soundtrack liegt. Je nach Level und Welt ertönen da mal tropische Marimba-Melodien oder typische Abenteuer-Klänge, die sich mit dem klassischen Donkey Kong-Theme zu einem stimmigen Ganzen verbinden.

 

Fazit

[box type="tick" size="large" style="rounded"]Donkey Cong Country: Tropical Freeze orientiert sich in Sachen Kreativität und Level-Design stark an Titeln wie Super Mario Galaxy oder dem jüngsten Sonic-Titel. Gerade die, Vielfalt und Abwechslung, die dabei entsteht, sorgt für jede Menge Spaß, die der Reihe in der Vergangenheit oft fehlte. Grafisch ist Tropical Freeze besonders in HD ein Augenschmaus und glänzt durch liebevolle Charaktere und detailreiche Welten. Zwar könnte jüngere Spieler der hohe Schwierigkeitsgrad frustrieren, doch durch den 2-Spieler-Modus kann zur Not immer ein Helfer einspringen. Vor allem für Genre-Freunde gibt es für den Wii U-Titel aus dem Hause Nintendo also eine klare Empfehlung.[/box]

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One thought on “Donkey Kong Country: Tropical Freeze – Test

  1. Liam

    Eines der schönsten WiiU Spiele aber Marion gefällt mir noch ein Ticken besser. Mittlelweile sind Spiele grundsätzlich viel zu leicht – also endlich mal wieder eine harte Nuss zum knacken

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