Dragon Ball Xenoverse 2 – Unsere Eindrücke aus der Closed Beta

Im Februar letzten Jahres erschien mit Dragon Ball Xenoverse ein bei Fans und Kritikern gleichermaßen beliebtes Beat’em Up-Rollenspiel mit Online-Elementen, das den Stil und die wuchtigen Kämpfe der Anime-Vorlage gekonnt einzufangen wusste. Etwas mehr als ein Jahr später warten wir auf den offiziellen Nachfolger, Dragon Ball Xenoverse 2, in dessen geschlossener Beta wir uns austoben durften. Um es kurz zu machen: Das Sequel macht eigentlich alles noch einmal besser, intelligenter und auf jeden Fall umfangreicher, als der ohnehin schon sehr gute Vorgänger.

Wer es lieber etwas ausführlicher möchte, liest sich die folgenden Zeilen durch. Dabei werden wir allerdings nicht auf die Story oder allzu sehr ins Detail gehen, sondern uns auf die wesentlichen Veränderungen und Gameplay-Elemente konzentrieren:

Auf nach Conton City

Schon auf den ersten Blick hat sich einiges weiter entwickelt. Während das Hub des ersten Teils, Toki Toki City, noch recht überschaubar war, vergößert man den Ausgangspunkt eurer Abenteuer für Xenoverse 2 um das siebenfache und beeindruckt direkt durch kleinere grafische Updates und das offenere Erlebnis. Conton City ist eine konsequente Erweiterung und bietet zudem Platz für insgesamt 300 weitere Spieler, die sich dort in Echtzeit tummeln werden können. Natürlich war das im Rahmen der Beta noch nicht ganz gegeben, aber die schiere Menge zu erahnen, war durchaus möglich und wir sind gespannt, inwiefern sich das Erlebnis während des anstehenden offenen Tests und nach Release des Spiels verändern wird.

Conton City bietet zudem neue Möglichkeiten zur Fortbewegung, die gerade Fans ein Lächeln entlocken werden. Zu sehr ins Detail gehen wollen wir an dieser Stelle nicht, um den Spaß nicht zu nehmen, aber es geht – trotz des anfänglichen Mangels einer Fluglizenz – hoch in die Lüfte. Das ist toll gemacht und lässt sich angenehm steuern.

Sonst erwarten euch in der Stadt die bekannten Shops und Auftraggeber. Zwar unterscheidet sich die Präsentation dieser nicht allzu sehr vom Vorgänger, allerdings gab es auch da schon nichts zu bemängeln.

Charakter-Erstellung

Schon die Charakter-Erstellung und der an ein Rollenspiel erinnernde personalisierbare Ausbau des eigenen Avatars war im Vorgänger ein kleines Highlight. Verständlich also, dass der Entwickler daran nichts ändert, sondern weitere Optionen einfügt. Soll heißen, dass ihr euch zwischen fünf verschiedenen Rassen entscheiden dürft und euch neben dem Geschlecht auch aus unzähligen Gesichtern, Frisuren, Augen und Farben die für euch besten aussuchen müsst. Das macht nicht nur Spaß, sondern ist nach wie vor ein tolles Gefühl, sich seinen eigenen Dragon Ball-Charakter zu erstellen. Durch Stufenaufstiege und gewonnene Kämpfe kommt ihr nach wie vor an eine neue Moves und Boni, dank derer ihr euren Charakter noch weiter spezialisieren könnt.

80ea8911537447e79dd30a7d266f0514_1920_KR Dragon Ball Xenoverse 2 - Unsere Eindrücke aus der Closed Beta

Beeindruckende Kämpfe

Das Wichtigste in Dragon Ball Xenoverse 2 werden neben der Story natürlich die Kämpfe gegen bekannte und neue Gegner sein. Und dass man dieses mal für mehr Klarheit sorgen möchte, zeigt schon der Beginn des Spiels. Die Tutorial-Missionen sind wesentlich komplexer und nehmen sich mehr Zeit dafür auch auf die Feinheiten des Kampfsystems einzugehen, so dass auch Neueinsteiger sich für ihren ersten „richtigen“ Kampf gewappnet fühlen werden.

Die Inszenierung der Kämpfe bleibt dabei gewohnt beeindruckend,  sieht noch einmal besser aus und läuft auch flüssiger. Stabile 60fps sollen es letzten Endes sein. Ein toller Schritt!

Abgesehen davon sorgt es für Staunen, wenn man sich im Battle gegen mehrere Gegner mit Ausweich- und Greifmoves zur Wehr setzt, mit geladener Ki-Anzeige auf seine Super-Attacken stützt und das Geschehen auf dem Bildschirm anschließend beinahe vergessen lässt, dass man selbst ja steuert. Xenoverse 2 ist mehr noch als der Vorgänger eine spielbare Version des Anime-Universums und sieht auch entsprechend aus.

Leider hat die KI das ein oder andere mal noch herumgezickt und Begleiter wollten sich partout nicht beteiligen. das ist zwar schade, aber im Rahmen einer Beta durchaus verständlich. Wir sind uns sicher, dass das bis zum fertigen Release anders sein wird.

Unser Eindruck

Ich kann es kaum noch erwarten mich in die Abenteuer meines selbst erstellten Sayajins zu stürzen und die Story von Dragon Ball Xenoverse 2 in zahlreichen brachial inszenierten Kämpfen zu erleben. Schön, dass man auch seinen Spielstand aus dem ersten Ableger importieren kann, wenn man möchte. Zwar wird man den Charakter nicht spielen können, aber… wartet es einfach ab. Das Entwicklerstudio hat an den richtigen Stellen geschraubt und nachgebessert, sodass ich mich an dieser Stelle einfach selbst zitieren möchte:

Das Sequel macht eigentlich alles noch einmal besser, intelligenter und auf jeden Fall umfangreicher, als der ohnehin schon sehr gute Vorgänger.

Wer uns nicht glaubt, darf sich ab dem 14. Oktober die offene Beta herunterladen und sich einen Eindruck vom Spiel verschaffen, bevor wir uns gemeinsam auf den Release des Titels am 25. Oktober 2016 freuen dürfen.

Gespielt haben wir die Closed Beta auf der PlayStation 4, dank einem von Bandai Namco bereit gestellten Zugangscode.

 

 

1 Kommentar zu "Dragon Ball Xenoverse 2 – Unsere Eindrücke aus der Closed Beta"

  1. Danke des Berichts muss ich wohl auch mal überlegen ob ich es direkt vorbestelle. Der erste Teil hat mir eigentlich schon gut gefallen!

Hinterlasse einen Kommentar

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*