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Hero Academy / Review

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„Hero Academy“, so der Name des neuesten Werks von Robot Entertainment. Dieser Entwickler dürfte vielen schon bekannt sein, denn das sehr gute „Orcs Must Die!“ und dessen Nachfolger stammen von dieser Spieleschmiede.
Nun versucht man sich mit „Hero Academy“ an einem strategischen Titel. Ob dies gelingt, was der Titel bietet und mehr erfahrt ihr in den folgenden Zeilen.

 

Gleich zu Beginn wartet der Titel mit einem Tutorial auf, in dem man alle Spielfunktionen erlernen wird. Bricht man dieses ab, kann es zu einem späteren Zeitpunkt gespielt werden. Da viele sicher erst einmal in die Optionen möchten, um das Spiel an die eigenen Wünsche anzupassen, wird eben dieser Abbruch von den Meisten vermutlich vorgenommen. Immerhin will man Bildschirmauflösung und Sprache an die eigenen Bedürfnisse anpassen.

 

Und genau hier kommt auch schon der größte Nachteil des Titels zum Vorschein:
Die Sprache kann nicht eingestellt werden, ist demnach nur auf englisch vorhanden. Und auch die Bildschirmauflösung darf nicht auf Vollbild gestellt werden, diese kann man nur noch etwas verkleinern. Macht man dies, hat man quasi das Original auf dem Bildschirm, wie es auch auf iPad und iPhone dargestellt wird.
Zumindest eine Vollbild-Option wäre hier schon wünschenswert gewesen, die mangelnde Sprachauswahl ist nicht wirklich schlimm.

 

Nach diesem kleinen Ausflug in die Optionen, den man sich eigentlich auch hätte sparen können, wird daher das Tutorial in Angriff genommen, schließlich möchte man wissen, wie das Spiel gespielt wird. Die kurzen englischen Erklärungen sollten auch für die Sinn ergeben, die der englischen Sprache nicht zu 100% mächtig sind. Ansonsten wird man auch durch Rumklicken schnell merken, was wie funktioniert. Alle anderen, die verstehen, was ihnen die Textblasen vermitteln, brauchen nur wenige Minuten, um das Tutorial zu absolvieren. Es werden alle Spielfunktionen schnell und gut erläutert, man kann sich schon nach fünf Minuten in die Schlacht stürzen.

 

Das Schlachtfeld besteht aus mehreren Rechtecken. Auf diesen darf man, ähnlich wie bei einem Schachbrett, seine Figuren platzieren. Hier warten u.a. Magier, Schwertkämpfer und Bogenschützen darauf, zum Einsatz zu kommen. Die Kämpfe laufen in „Hero Academy“ rundenbasiert ab. Pro Runde hat man eine gewisse Menge an Energie, die verbraucht werden darf. Ob man diese nun auf einen Charakter verwendet, oder ob man mehrere Charaktere bewegt oder angreifen lässt, ist dem Spieler überlassen. So ist es problemlos möglich, einen Bogenschützen erst zu bewegen, dann mit diesem anzugreifen, ihn dann erneut zu bewegen und vielleicht noch einmal anzugreifen. Dies kann man so lange machen, bis die Energie aufgebraucht ist, die in der Regel für fünf Aktionen ausreicht.

Ziel des Spiels ist es, entweder alle Spielfiguren des Gegenspielers zu besiegen, oder aber seinen Kristall zu zerstören. Dieser hat natürlich wesentlich mehr Lebensenergie als einzelne Spielfiguren, man muss demnach strategisch vorgehen, wenn man gegen seinen Mitspieler erfolgreich aus der Schlacht gehen mag. Hat man eine Spielfigur des Gegenspielers besiegt, liegt diese erst einmal bewusstlos auf dem Spielfeld. Nun sollte man eine eigene Figur direkt auf dieses Feld bewegen, um die gegnerische Spielfigur aus dem Spiel zu nehmen. Macht man dies nicht und der Gegenspieler ist am Zug, kann er es schaffen, seine Spielfigur mittels einer anderen zu heilen und damit wieder ins Spielgeschehen zu schicken.

 

Jedes Spielfiguren-Team besteht aus einer bestimmten Anzahl an Charakteren. Diese sind nicht alle gleichzeitig auf dem Spielfeld, sondern rücken nach, wenn andere besiegt wurden. Das geschieht so lange, bis alle Spielfiguren aufgebraucht sind und keine mehr zum Nachrücken zur Verfügung steht. Es gibt einige unterschiedliche Teams, jeder Spieler wird mit der Zeit sein Lieblingsteam herausfinden.
Zudem kann man Charaktere mit Boni ausstatten. Ob sie nun eine bessere Verteidigung bekommen sollen, die Angriffe mehr Schaden anrichten, bestimmte Zaubersprüche gewirkt werden können und mehr, liegt an den Items, die dem Spieler zur Verfügung stehen. Auch hier gilt, diese zum richtigen Zeitpunkt einzusetzen, um dem Gegenspieler ordentlich zuzusetzen.

 

Gespielt wird fast ausschließlich gegen menschliche Gegner. Und hier kommen wir zu dem Punkt, der manche eventuell abschrecken wird. Man kann quasi beliebig viele Spiele starten. Da man keine Zeitbegrenzung pro Zug hat, können Partien unter Umständen über mehrere Tage wenn nicht sogar Wochen laufen. Wie damals beim Briefschach muss man immer warten, bis man wieder an der Reihe ist. Natürlich kann man diesen Faktor umgehen, wenn man feste Mitspieler hat, mit denen man sich vorher dann entsprechend abspricht, dass Partien zügig ausgetragen werden.

 

Fazit:

Optisch sollte man kein Meisterwerk erwarten. Die Spielfiguren sehen recht niedlich aus und sind gut animiert. Ansonsten gibt es eben ein Spielfeld, welches in einzelne Felder unterteilt ist.
Das Spiel an sich macht sehr viel Spaß und kann – mit den richtigen Spielpartnern – auch sehr lange Partien hervorbringen. Schafft man es beispielsweise nicht, gegnerische Figuren vom Brett zu bekommen, werden diese sicher immer wieder belebt, was die Spieldauer natürlich strecken wird. Alle Spiele werden hierbei serverseitig verwaltet, es ist daher kein Problem, den Rechner auszuschalten, wenn man mal keine Lust oder keine Zeit mehr hat.
Ansonsten ist „Hero Academy“ quasi das ideale Spiel für zwischendurch. Während man auf die Spielzüge seiner Gegner wartet, kann man „wichtigen“ Dingen nachgehen, zum Beispiel ein Review schreiben ;)
Für den recht kleinen Preis, für den man das Spiel via Steam bekommt, kann ich den Titel auf jeden Fall empfehlen!

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=nox2dk0_aSA[/youtube]

 

Tipp: Hero Academy gibt es auch für die iOS Plattform als kostenlosen Download: Hero Academy (AppStore Link) Hero Academy
Hersteller: Robot Entertainment
Freigabe: 9+
Preis: Gratis Download
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