Secrets of the Dark: Der finstere Berg (Sammleredition)

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Seltsame Dämonenjäger kidnappen euren Freund Peter, als ihr mit ihm in Thailand unterwegs seid. Sie wollen ihn dem Dämon der Dunkelheit als Opfergabe bringen. Steinmönche stehen euch zur Seite, als ihr euch auf die Suche nach eurem Freund Peter macht. Doch die Zeit rennt, werdet ihr es schaffen, Peter zu retten, bevor der Dämon der Dunkelheit ihn zu sich nimmt? Die nun vorliegende Sammleredition des Titels bringt euch zwar keinen Ministatue des Dämons, dafür aber ein integriertes Handbuch, Hintergrundbilder und ein Bonuslevel.

Secrets of the Dark: Der finstere Berg (Sammleredition) bietet euch direkt drei verschiedene Modi, aus denen ihr den für euch passenden wählen könnt. Im leichten Modus sind interaktive Bereiche durch ein Glitzern markiert und die Tipp- sowie Überspringen-Funktion laden schnell auf, im mittleren Modus sind die interaktiven Bereiche nicht markiert und die Tipps laden langsamer auf. Für richtige Wimmelbild-Profis eignet sich wohl der schwierige Modus am besten, denn hier sind nicht nur die interaktiven Bereiche nicht markiert, ihr müsst auch auf Tipps und die Überspringen-Funktion verzichten und könnt keine Einführung in Anspruch nehmen. Diese Einführung ist nur in den beiden erstgenannten Modi verfügbar, sie macht euch mit den wichtigsten Spielelementen vertraut.


Zu Beginn eures Abenteuers werdet ihr mittels einer Storysequenz erst mal über die Geschehnisse im Dschungel Thailands informiert, hier dürft ihr einer englischen Sprachausgabe lauschen und die deutschen Untertitel mitlesen. Auf Wunsch könnt ihr die Sequenz auch überspringen, ebenso wie fast alle Zwischensequenzen. Eine Blüte fungiert fortan als Tippgeber, spielt ihr im leichten oder mittleren Modus, wird euch eine Einführung angeboten. Ich selber habe im leichten Modus gespielt und beziehe mich bei meinen Ausführungen von daher darauf. Schnell merkt ihr, dass ihr einen Bereich näher untersuchen könnt, sobald sich euer Mauszeiger in eine Lupe verwandelt, befindet sich dann dort ein Gegenstand, den ihr aufnehmen könnt, wird der Mauszeiger zur Hand. Euer Spielfortschritt wird im Tagebuch festgehalten, das kurz aufblinkt, wenn neue Inhalte verfügbar sind. Da es sich bei der getesteten Version des Spiels um die Sammleredition handelt, habt ihr zudem noch Zugriff auf das integrierte Handbuch, welches euch eine Komplettlösung bietet.

Alle Objekte, die ihr findet oder situationsbedingt erhaltet, werden in eurem Inventar verstaut und können von dort aus mit anderen Objekten oder in anderen Bereichen verwendet werden. Ist ein Bereichswechsel möglich, erkennt ihr dies daran, dass sich der Mauszeiger in einen Pfeil verwandelt. Nach und nach werden immer mehr Bereiche zugänglich, die zudem noch ihr Aussehen verändern können. An manchen Orten könnt ihr nämlich die Beleuchtung ändern, was bewirkt, dass sich die entsprechende Szene komplett verändert und euch so neue Bereiche und Möglichkeiten offenbart. Ist euer Mauszeiger mit einem Glimmen versehen, erkennt ihr daran, dass ihr die Beleuchtung ändern solltet, um ein Rätsel zu lösen oder wichtige Dinge zu finden. Dieses Feature mit der veränderbaren Beleuchtung ist ein wichtiges Spielelement, das aber leider auch dafür sorgt, dass ihr schnell einmal den Überblick verliert, da euch auch keine Übersichtskarte zur Verfügung steht. Ihr solltet also ein gutes Gedächtnis oder einen bereitliegenden Notizblock haben, um euch wichtige Dinge zu merken.

An glitzernden Bereichen findet ihr nützliche Gegenstände, die euch allerdings nicht frei Haus überlassen werden, ihr müsst zuvor eine Wimmelbildszene lösen. Hier wird euch dann entweder eine Suchliste mit einer Vielzahl von Begriffen eingeblendet oder ihr müsst Gegenstände an den richtigen Platz zurücklegen. Sind auf der Suchliste Begriffe in gelber Schrift zu sehen, bedeutet dies, dass ein zusätzlicher Schritt nötig ist, um diesen Gegenstand zu erhalten. Manche Objekte, die ihr findet, leuchten schwach in eurem Inventar und sind mit einem Symbol versehen. Ihr könnt sie bei den verschiedenen Steinmönchen in Secrets of the Dark: Der finstere Berg (Sammleredition) verändern lassen, so dass daraus für euch nützliche Objekte entstehen. Natürlich sind diese Steinmönche nicht direkt bereit, euch zu helfen, ihr müsst zuvor zahlreiche Rätsel lösen. Und dazu ist es oft nötig, dass ihr mehrere Szenen- und Beleuchtungswechsel vornehmt, denn viele Geheimnisse offenbaren sich erst nach und nach. Neben den Rätseln warten auch viele Minispiele auf euch, die jeweils mit einer kurzen Erklärung versehen sind. Diese Minispiele sind teilweise ganz schön knackig, können aber übersprungen werden, sobald sich der entsprechende Button aufgeladen hat. Allgemein ist die Balance zwischen Wimmelbildszenen, Rätseln und Minispielen recht ausgewogen.


Die Story wird durch Zwischensequenzen, aufzufindende Notizen und die Bemerkungen des Spielcharakters vorangetrieben, sie ist aber eher unspannend und wird euch nicht so richtig fesseln können. Die einzelnen Schauplätze sind abwechslungsreich, könnten aber stellenweise noch etwas detailreicher sein. Insgesamt werden euch aber viele Schauplätze geboten, was teilweise auch an der Beleuchtung liegt. Gesteuert wird mit der Maus, was leicht zu handhaben ist, allerdings müsst ihr in den Wimmelbildern die Objekte manchmal sehr akkurat anklicken, damit sie als gefunden gewertet werden. Benutzt ihr die Tipp-Funktion, wird euch entweder mittels eines leuchtenden Kreises etwas wichtiges angezeigt oder ihr erhaltet die Information, dass am aktuellen Ort gerade nichts zu tun ist. Entweder grast ihr dann alle Schauplätze noch einmal ab oder ihr werft einfach einen Blick in die Komplettlösung, die euch sehr ausführlich und detailliert aufzeigt, wie es weitergeht. Die Hintergrundmusik von Secrets of the Dark: Der finstere Berg (Sammleredition) ist zwar thematisch passend, auf Dauer wird sie jedoch eher langweilig, da sie nicht viel Abwechslung bietet.

Fazit:
Alles in allem ist Secrets of the Dark: Der finstere Berg (Sammleredition) ein eher durchschnittliches Wimmelbildspiel mit einer mäßig spannenden Story. Das Feature mit dem Ändern der Beleuchtung ist eine gute Idee, die allerdings auch für viel Verwirrung sorgen kann, zumal es keine Übersichtskarte gibt. Schön sind das Handbuch und die Hintergrundbilder, die die verschiedenen Szenen des Spiels zeigen. Und euch wird natürlich noch ein Bonuslevel geboten, wenn ihr diese Sammeleredition besitzt!

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