Total War Battles: Shogun / Review

By | 11 September, 2012
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Bislang war „Total War Battles: Shogun“ nur auf iPad oder iPhone erhältlich. Nun veröffentlicht SEGA den Titel auch für PC und Mac. Für gerade mal 5,99 Euro bekommt man das Spiel via Steam (und auch über andere Downloadplattformen). Ob der Titel auch auf dem Rechner Spaß macht, oder ob man ihn lieber auf den portablen Geräten gelassen hätte? Lest selbst!

„Total War Battles: Shogun“ erzählt die Geschichte eines jungen Samurai, der sich als Hinterbliebener seines Stammes auf einem Rachefeldzug befindet. Das Herzstück des Titels ist hierbei die Kampagne, die etwa 10 Stunden Spielspaß bietet. In dieser gilt es nun, Gebäude zu platzieren, Einheiten zu bauen und den Gegner in die Flucht zu schlagen. Dies alles geschieht auf einer Karte, die aus Hexfeldern zusammengesetzt ist. Truppen dürfen mittels Befehlen über die Karte von links nach rechts bewegt werden, was in Echtzeit abläuft. Zudem darf man Einheiten nie zurückziehen, maximal ein Stoppen der Fortbewegung ist möglich.
Dies sorgt dafür, dass man die Platzierung von Gebäuden und Einheiten strategisch überdenken muss, wenn man als Sieger aus den einzelnen Missionen hervorgehen möchte.

Gebäude dürfen zudem nicht an beliebiger Stelle platziert werden, sondern meist nur in unmittelbarer Nachbarschaft von bereits gebauten Produktionsstätten. Gebäude sind u.a. wichtig, um die Rohstoffe zu produzieren, die es in „Total War Battles: Shogun“ gibt. Holz, Stein, Gold und Ehre sind nötig, um weitere Produktionsstätten und Einheiten zu erschaffen. Steht hierbei eine Holzproduktionsstätte nahe eines Waldes, gibt es z.B. Bonus auf die “Holzernte”. Auch andere Gebäude bekommen Boni, wenn man diese an entsprechenden Orten auf der Karte platziert.

Am Wichtigsten ist es natürlich, reichlich Einheiten zu produzieren, um gegen die heranrückenden Feindeinheiten bestehen zu können. Hier dürfen z.B. Schwert- und Speerkämpfer erschaffen werden, aber auch Bogenschützen und sogar berittene Einheiten sind mit von der Partie. Platziert man die Einheiten nun auf der Hexkarte, ist es wichtig, dass diese in direkter Linie zu Feindeinheiten stehen. Besonders Fernkämpfer greifen nur dann an, wenn sich die gegnerischen Einheiten in direkter Sichtlinie zu ihnen befinden.
Ziel der Missionen ist es fast immer, den eigenen General zu beschützen und Feindeseinheiten zu vernichten.

Der General verfügt über spezielle Fähigkeiten, die der Spieler zum Einsatz bringen darf. So können Truppen bestärkt, oder aber im Notfall komplett geheilt werden. Dass diese Fähigkeiten recht lange Abklingzeiten haben, sollte klar sein.
Ratsam bei der Platzierung der eigenen Truppen ist es, diese in richtiger Mischung auf die Karte zu setzen. So sollten Fernkämpfer immer gut von eigenen Frontkämpfern geschützt werden, oder Trommler sollten dort stehen, wo sie auch eigene Einheiten motivieren können.
Leider sind die Infos, die man im Spielverlauf über die einzelnen Einheitentypen bekommt, sehr spärlich. Somit kommt man nur durch Austesten weiter, nach einiger Zeit weiss man jedoch, welcher Truppentyp wofür gut ist und wo er positioniert werden sollte.

Optisch sollte man von „Total War Battles: Shogun“ nicht zu viel erwarten. Das Spiel wurde quasi 1zu1 vom iPad auf den PC portiert. Dafür bekommt man den Titel aber zum genannt kleinen Preis, zudem ist Grafik nicht alles, wenn der Spielspaß stimmt.
Bonus-Herausforderungen sind nur ein kleines Extra, welches PC-Spieler erhalten. Natürlich dürfen, wie bei den meisten anderen Downloadspielen, auch Erfolge gesammelt werden. Zudem gibt es einen DLC für “Total War: SHOGUN 2 – Fall of the Samurai” noch als Geschenk dazu.

Fazit:

Keine pompöse Grafik und kein monumentaler Soundtrack, dafür eine umfangreiche Kampagne und langen Spielspaß – so könnte man „Total War Battles: Shogun“ in wenigen Worten beschreiben. Und Spaß macht der Titel, auch in der PC-Version. Strategisches Denken ist immer wichtig, wenn man die Kampagne siegreich abschließen will. Vielleicht wird man den Titel nicht am Stück durchspielen, aber immer wieder zwischendurch für eine Runde starten, egal ob man in der Kampagne weiterkommen möchte, oder nur ein schnelles Scharmützel gegen die CPU austragen will.
Wer „Total War Battles: Shogun“ bisher nicht gespielt hat, sollte die knapp 6.- EUR investieren, es lohnt sich auf jeden Fall!

 

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