Wild Blood: Sir Lancelot auf den Fersen

By | 19 Oktober, 2012

Wild Blood ist das neuste Werk aus dem Hause Gameloft, das bereits für die Entwicklung von Modern Combat 3 und The Dark Knight Rises verantwortlich war. In Wild Blood spielen wir keinen geringeren als den sagenumwobenen Sir Lancelot, der sich den Zorn des Königs aufgeladen hat und nun gegen ganze Gegnerhorden antreten muss.

Die Geschichte von Wild Blood rund um König Artus und Sir Lancelot vermischt eine Prise Mittelalter mit einem Hauch Fantasy: Sir Lancelot konnte seine Finger nicht von der Frau des Königs lassen (oder war vielleicht doch sie es, die die Finger nicht von ihm lassen konnte?) und muss nun den Zorn des Königs ertragen, der in Form von Dämonen, erzürnten Skeletten und merkwürdigen Kreaturen über ihn hereinbricht.

Wunderschöne Grafik

Wild Blood sieht nicht nur auf den ersten, sondern auch auf den zweiten Blick ziemlich beeindruckend aus, was wir der Unreal Engine zu verdanken haben. Auch optisch ansprechende Zwischensequenzen sind dem Spiel absolut positiv anzurechnen. Weniger gut gefallen hat uns die Steuerung und vor allem die Steuerung in Kämpfen. Warum auf verschiedene Buttons und mehr oder weniger stumpfes Dauerdrücken setzen, wenn man doch so wunderbar mit Wischgesten hätte arbeiten können (siehe Infinity Blade 2). Die Steuerung ist insgesamt nicht schlecht, aber wirklich überzeugen kann sie auch nicht.

Naja, dafür liefert uns Wild Blood einen – zwar ebenfalls nicht sonderlich anspruchsvollen, aber da wollen wir uns jetzt mal nicht zu sehr beschweren – Multiplayermodus. Außerdem können wir von gefallenen Gegnern Geld einsammeln, das wir in unsere Fertigkeiten investieren können, so kann beispielsweise der Schaden von Spezialattacken verbessert werden. Das motiviert auf lange Sicht.

Fazit

Wild Blood ist kein schlechtes Spiel. Relativ umfangreich, extrem hübsch anzusehen – und doch fehlen einige wenige Details, um das Spiel als herausragend bezeichnen zu können: Das Kampfsystem ist zu einseitig, die Echtgeld-Käufe haben einen unangenehmen Beigeschmack und sowohl die Waffenauswahl als auch die kleinen beinahe schon peinlich einfachen Rätsel hätten durchaus noch ein zwei Wochen Entwicklungszeit erfahren dürfen. Insgesamt ein gutes Spiel. Nicht mehr und nicht weniger.

Quelle Bild: Gameloft

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