Darkstar One – Broken Alliance Testbericht

Little Nightmares

Einige PC Gamer hatten bereits vor 4 Jahren die Gelegenheit das Weltraumabenteuer zu spielen und können sich bestimmt noch an so manche Mission dunkel erinnern.

Als vor kurzer Zeit nun Darkstar One: Broken Alliance Anflug auf die Gameothek Redaktion nahm waren unsere Erwartungen gleich null und das war gut so. Denn wer das Spiel schon mal durchgezockt hat wird keine neuen Galaxien bereisen oder auch andere Weltraumpiraten zur Strecke bringen.

Auf der anderen Seite haben die Xbox 360 Besitzer dank Kalypso endlich die Möglichkeit eine Art Wing Commander „lite“ auf den heimischen TV Bildschirm zu beamen.

Kein Meister ist vom Himmel gefallen

Zu Anfang des Spiels befinden wir uns sozusagen noch in der Pilotenausbildung sprich dem Tutorial. Ganz klar – denn unser Schiff bietet nicht nur rudimentäre Funktionen wie zum Beispiel langsames und schnelles Fliegen, sondern auch jede Menge andere Features, die im Laufe des Spielgeschehens anhand Upgrades erworben bzw. verbaut werden können.

Dabei sind kaum Grenzen gesetzt, denn durch erfolgreiche Missionen können einige galaktische Tuningteile erworben werden. Es kommt halt auch darauf an, welchen Weg wir wählen. So macht es sicherlich Sinn als Söldner oder Kopfgeldjäger den Fokus auf die Aufrüstung zu legen und wer sich als Händler oder Schmuggler auf dem Weg durch das Sonnensystem macht benötigt eine höhere Ladekapazität, um rare Produkte mit reichlich Marge zu verkaufen. Allerdings dürfen auch nicht optische Spielereien fehlen. Der Gleiter soll ja schließlich auch was her machen….

Nicht nur die Technik zählt

Zwischen den einzelnen Missionen kommen wir in den Genuss von gerenderten Zwischensequenzen, die insgesamt 40 Minuten umfassen. Durch sie wird ein wenig Epik auf den Schirm gebracht. Mich hat es dabei nicht gestört, dass man sich wie in einer Zeitmaschine befindet, da aus technischer Sicht der damalige Stand der Möglichkeiten auf dem PC klar erkennbar ist. Insgesamt ist die Optik nur geringfügig aufgepeppt worden. Das Cover weist zwar auf „FULL HD“ hin und in der Beschreibung werden auch 1080p angegeben, jedoch kann DarkStar One nicht mit anderen, modernen Titeln mithalten.

Im Grunde kommt es aber auch nicht immer auf die Grafik an – denn DarkStar One bietet mir als Spieler ca. 30 Stunden Spielspaß in Kombination mit einem wuchtigen Dolby 5.1 Soundtrack!

Für Sammler und RPG-Jäger eine Empfehlung bei einem guten Kurs im Shop Deines Vertrauens zuzuschlagen; core Gamer, die lieber auf kraftvolle Optik setzen mit stereotypischen Helden bleiben lieber bei sich im Dock.

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