Destiny | Der beste Einstieg in den Kult-MMO-Shooter

Destiny Gude: Von Zero auf Hero - So findet Ihr Eure Bestimmung

Destiny | Der beste Einstieg in den Kult-MMO-Shooter

Destiny vereint zwei Genres, die in der Vergangenheit nicht viel miteinander zu tun hatten. Da ist einmal die Shooter-Mechanik von Halo und zum anderen ein relativ kompliziertes MMO-Geflecht aus Klassen, Gegenständen, Missionen, Strikes, Fraktionen und Ruf – wie man es vielleicht aus World of Warcraft oder The Elder Scrolls Online kennt. Mit unserem Guide findet Ihr Euch auch als Shooter-Fan in Destiny zurecht.

Charakter- und Rassenwahl

Am Anfang erstellt Ihr Euch einen Charakter, den Ihr den Rest des Spiels zocken werdet. Bei der „Rassen“-Wahl könnt Ihr Euch einfach für jene Optik entscheiden, die Euch am besten gefällt. Spieltechnisch gibt es hier keine Unterschiede.

Bei den Klassen sieht das anders aus: Es gibt drei Basis-Klassen und jede davon hat ab Stufe 15 noch einmal zwei Unterklassen, in die Erfahrungspunkte investiert werden können.

Der Titan

Der Titan ist in Destiny der Mann fürs Grobe. Er trägt schwere Rüstung und mag schwere Waffen. Er ist für Spieler geeignet, die in die ungefähre Richtung eines Gegners zielen möchten, um alles, was im Weg steht, zu vernichten: Schrotflinten und Nahkampfwaffen sind seine bevorzugten Mittel der Zerstörung.

Ab Stufe 15 kann sich der Titan in eine von zwei Unterklassen spezialisieren. Als „Striker“ steht er auf Granaten und Nahkampf-Action. Als „Defender“ unterstützt er seine Mitspieler und versucht sie mit Hilfe von Schutzkuppeln vor dem Feuer der Feinde zu bewahren.

Der Jäger

Der Jäger ist ein Mittel-Ding zwischen Offensive und Defensive. Er ist zerbrechlicher als der Titan, aber stärker auf der Brust als der Warlock. Sein Vorteil liegt in der enormen Wendigkeit und Agilität. Ein Top-Jäger ist wie ein Phantom, überall und nirgends.

Auf der Stufe 15 geht es auch für den Jäger in zwei Unterklassen. Als „Gunslinger“ ist er ein klassischer Scharfschütze, der aus dem Hinterhalt agiert und sich die beste Position sucht, um das Schlachtfeld zu beherrschen. Als „Bladedancer“ ist er die vielleicht gefährlichste Nahkampf-Klasse im Spiel, ao sind mit gezogener Klinge Mehrfach-Tötungen möglich. Hier kommt der Jäger schon dem Ninja nahe.

Der Warlock

Der Warlock ist in der Grundausrichtung noch offensiver als der Jäger, seine bevorzugte Verteidigungsmethode ist es, alles zu töten, was gefährlich werden könnte. Als sein Vorzug gilt die überlegene Feuerkraft.

Mit der Unterklasse „Voidwalker“ ist der Warlock eine Art magisches Maschinengewehr und darauf spezialisiert, mit der Leeren-Energie seinen Feinden die Lebensgrundlage zu entziehen. Als „Sonnenläufer“ (Sunwalker) kommt eine unterstützende Komponente hinzu. Sie sind gerade in Raids gern gesehen.

Destiny - wie komme ich möglichst schnell auf Stufe 20?

Das erste Stufen-Cap in Destiny ist die Stufe 20, sie lässt sich, MMO-typisch, über das Sammeln von Erfahrungspunkten erreichen. Erfahrungspunkte (EXP) erhält man sowohl im PvE, wenn man Story-Missionen nachgeht und die Feinde, „die Dunkelheit“, vernichtet oder im Schmelztiegel, wenn man sich mit anderen Hütern misst.

Methode 1: Das Grinden der Schatzhöhlen

Es gibt verschiedene Wege zum schnellen Leveln in Destiny. Der erste führt über die sogenannten „Schatzhöhlen.“ Damit bezeichnet man das „Grinden“, also das dauernde Töten derselben Gegner, an einem ganz bestimmten Ort im Rocketyard auf der Erde. Die Gegner dort erscheinen, nachdem sie besiegt wurden, innerhalb von sechs Sekunden und lassen sich komfortabel ausschalten. Dafür ist allerdings eine gewisse Grundstufe nötig und auch eine bestimmte Feuerkraft, denn die Mobs respawnen nur, nachdem die vorherige Welle komplett aufgerieben wurde. Daher eignet sich die Methode des Grindens nicht unbedingt für Anfänger, sondern ist eher dazu geeignet, schon fortgeschrittenen Charaktern ein schnelleres Aufrüsten von Waffen oder Rüstungen zu erlauben (die benötigen ebenfalls Erfahrungspunkte). Wer allerdings Freunde hat oder Bekannte, die dem Schatzhöhlen-Campen nachgehen, kann sich hier dazu gesellen und wird nicht enttäuscht werden.

Im Moment ist auch nicht klar, ob Bungie, die Entwickler, diese Methoden weiter erlauben werden.

Methode 2: Bounties und Missionen

Der andere Weg ist abwechslungsreicher. Im Tower, dem Mittelpunkt des sozialen Lebens im Spiel, steht der Droide Xander 99-40. Er hat Kopfgeld-Missionen, die sogenannten Bouties, im Angebot. Hier hat der Hüter freie Auswahl zwischen sieben Bounties für die Story-Missionen von Destiny und sieben für den Schmelztiegel, den PvP-Modus. Die lassen sich einlösen, nachdem man Spieler ins Jenseits befördert hat.

Ihr solltet immer eine Bounty aktiv haben und verfolgen, während ihr den normalen Story-Missionen folgt oder Eurem Glück im PvP hinterherjagt. Dadurch schlagt Ihr zwei Fliegen mit einer Klappe und bekommt wertvolle Bonus-Erfahrung.

Auf Tricks und Boni achten

Das Schöne bei Destiny ist es, dass man so spielen kann, wie man möchte, und das Spiel Wege findet, einen dafür zu belohnen. Allerdings kann man es dem Spiel erleichtern, indem man auf die Erfolge achtet. So gibt es verschiedene Boni, die wirksam werden, wenn Meilensteine erreicht werden: Es kann mehr Erfahrungspunkte in einer Region geben, nachdem eine bestimmte Anzahl von Gegnern dort bezwungen wurde. Oder Missionen erweisen sich als lukrativer, nachdem man eine bestimmte Anzahl von ihnen abgeschlossen hat.

Daher ist es ratsam, sich selbst Ziele zu setzen und diese zu verfolgen. Dabei sollte man es allerdings nicht übertreiben. Am schönsten levelt es sich in Destiny, wenn man Spaß dabei hat.

Wie geht es bei Destiny von Stufe 20 aus weiter?

Auf der Stufe 20 ist die Reise noch nicht zu Ende, denn dann geht es im „Licht-Level“ weiter. Hier liegt die Grenze im Moment bei Licht-Level 30. Dafür benötigt der Spieler 120 Licht-Punkte.
Die erhält man in Destiny nur von den vier Rüstungs-Gegenständen: Kopf, Brust, Beine und Füße. Um auf den Licht-Level 21 aufzusteigen, benötigt der Spieler 21 Licht-Punkte, danach 11 Punkte für jede weitere Stufe.

Es gilt im Endgame, Gegenstände mit einem möglichst hohen Licht-Level zu finden und sie über das Upgrade-System soweit aufzuwerten und ihre Eigenschaften zu entschlüsseln, dass man die Stufen weiter aufsteigt. Das ist deshalb so wichtig, da man mit einem höheren Licht-Level von denselben Mobs bessere Gegenstände findet. Außerdem leidet ein niedrigstufiger Hüter unter Schadens-Mali, wenn er auf Gegner schießt, die eine höhere Stufe besitzen.

So bekommt ihr in Destiny legendäre und exotische Gegenstände

Das Endgame dreht sich darum, das eigene Equipment erst durch seltene Gegenstände (die blauen) und diese schließlich durch legendäre Gegenstände (die lilafarbenen) zu ersetzen. Ein blauer Rüstungsgegenstand kann einen Licht-Wert von 15 erreichen, ein legendärer Gegenstand einen von 27, wenn er voll ausgerüstet ist.

Legendäre Gegenstände gibt es entweder als zufällige Drops, als Ruf-Belohnungen der Fraktion, als Belohnungen vom Kryptarchen, wenn ein seltenes oder legendäres Engramm entschlüsselt wird, als Belohnung für den Abschluss von PvE-Missionen oder Runden im Schmelztiegel oder von auftretenden Events.

Garantierte Drops gibt es von Händlern wie Xur, der nur Freitags bis Sonntags von 11 bis 11 Uhr an einem geheimen Platz im Tower anzutreffen ist, von den Ruf-Händlern der drei Tower-Fraktionen oder den Vorhut- und Schmelztiegel-Händlern.

Im Raid „Die Gläserne Kammer“, den man nur zu sechst bestreiten kann, sind zudem legendäre Gegenstände zu erbeuten, die sich auf bis zu 30 Licht-Punkte aufwerten lassen. Der Raid sollte allerdings erst mit Stufe 26 ins Auge gefasst werden.

Neben den legendären Gegenständen gibt es noch eine Reihe von „exotischen“ Rüstungen und Waffen. Das sind die besten Items im Spiel, die sich über einige der bestehenden Regeln, wie Waffen und Rüstungen in Destiny funktionieren, hinwegsetzen. Hier ist zu beachten, dass nur ein Rüstungsteil und eine Waffe dieser Qualitätsstufe gleichzeitig angelegt werden können.