Gamescom 2016: Erhöhte Sicherheitsmaßnahmen

Wie nach den letzten Wochen voller Mord und Terror zu erwarten war, wird bei der diesjährigen Gamescom in Köln verstärkt auf Sicherheit geachtet. Alle Teilnehmer der Messe werden betroffen sein, egal ob Aussteller oder Besucher. Konkret heißt das: “Kontrollmaßnahmen, inkl. Taschenkontrollen”, die noch vor dem Betreten des Messegeländes durchgeführt werden. Dadurch werden wiederum Wartezeiten entstehen, weshalb die Veranstalter darum bitten, gleich ohne Taschen oder Rucksäcke anzureisen. Erlaubt sind Taschen/Rucksäcke aber immer noch.

Verboten sind dagegen harmlose Waffennachbildungen bzw. Waffenattrappen, die bisher als Teil von Cosplay-Kostümen mitgeführt werden durften. Die Erklärung der Veranstalter dazu:

Hintergrund dieser Verschärfung der Kostümbestimmungen ist es, insbesondere Kinder und Familien sowie andere Besucher der gamescom, aber auch Bewohner und Gäste der Stadt Köln, durch täuschend echte Kostüme, die teilweise auch Nachbildungen von Waffen und/oder waffenähnlichen Gegenstände beinhalten, nicht zu verängstigen.

Kostüme an sich sind aber immer noch erlaubt. Was wäre die Gamescom auch ohne Cosplayer? Dieses Jahr dürften aber einige Cosplayer ihre Kostüme zu Hause lassen, da viele Kostüme ohne die dazugehörigen Waffen einfach nicht funktionieren und schlichtweg unvollständig sind.

Schade, dass es so weit kommen musste.

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