God Eater 2: Rage Burst

Mit God Eater 2: Rage Burst dürfen wir einen PS Vita Klassiker nochmal auf der PS4 erleben. Wer das Game kauft, hat sogar gleich noch den ersten Teil mit dabei! Ihr könnt die Games dann übrigens sowohl auf der PS4, als auch auf der mobilen Variante zocken! Wer ein Fan von Monster Hunter ist und gerne Trophäen sammelt, der dürfte ohnehin bei diesem Game hier richtig sein. Wir haben uns auf die Jagd nach den fiesen Monstern aufgemacht und können euch durchaus berichten, für welche Zielgruppe das Spiel geeignet ist!

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Jeder kann zum Jäger werden

Im Grunde ist die Story relativ schnell und einfach erklärt: Fiese Aragami Monster bedrohen die Menschheit und die sogenannten God-Eater können diese bekämpfen. Man könnte also sagen das ist die heutige Spezialeinheit, die sich deutlich von der Polizei unterscheidet. Natürlich kann auch nicht jeder ein God-Eater werden, aber ihr als Spieler natürlich schon. Durch spezielle körperliche und magische Fähigkeiten gelangt ihr zur Einheit und bekommt auch eine spezielle Waffe – die God-Arc-Waffe. Bevor das Game überhaupt startet, muss man ganz rudimentär seinen Helden erstellen.
Wer dann allerdings diesen „Club“ beiwohnt, kann nicht direkt loslegen. Natürlich müssen erst einmal sämtliche Tutorial Missionen erledigt werden. Allerdings sind diese wirklich sehr nützlich, da die Kämpfe extrem abwechslungsreich und nicht ganz so einfach sind. Sind diese abgeschlossen, dürft ihr euch auf die Jagt begeben.
Der Spielablauf ist dabei immer der gleiche: Ihr holt euch entweder Story- oder Nebenmissionen ab und erledigt diese. Innerhalb der Aufgaben ist auch alles gleich: Ihr geht zu einem gewissen Punkt und erledigt entsprechend die Gegner bzw. Bosse. Klingt nicht nur Monoton, sondern ist es auch. Allerdings weist das Game ganz andere Qualitäten auf. Wie oben schon mal kurz erwähnt lebt God Eater von den Kämpfen und die haben es wirklich in sich. Ihr könnt nicht nur die Unterschiedlichsten Stile in Richtung Fern- und Nahkampf erlernen, sondern müsst diese auch gekonnt umsetzen. Zu Beginn mag dies etwas schwieriger sein, da die Steuerung durchaus gewöhnungsbedürftig ist. Aber genau hier liegt der Punkt: Ich bin froh dass diese eher komplex ist, denn damit werden mir viel mehr Möglichkeiten geboten, die Kämpfe zu führen. Was will ich denn mit einem Kampf, wo ich nur auf einen Knopf draufhämmere wie bei manch anderen Titeln? Da wird das Spiel nicht nur einfacher, sondern auch deutlich langweiliger.

Motivation pur

Auch wenn die Missionen immer die gleichen sind, erwische ich mich immer wieder, wie motiviert ich bin weiterzuspielen. Das liegt an mehreren Faktoren:
Ich liebe es einzelne Aufgaben zu erledigen und Monster zu jagen. Vor allem sind die Kämpfe wie oben erwähnt sehr unterschiedlich. Zum anderen kann man das Game auch im (Online-) Koop Modus daddeln und das bringt auf jeden Fall sehr viel Spaß mit sich. Davon mal abgesehen funktioniert das tadellos!
Besiegt man die Monster bekommt man entsprechende Materialien. Dadurch könnt ihr Rüstung und Waffen herstellen bzw. verbessern. Genau hier liegt nämlich auch der Knackpunkt! Ständig möchte man sich verbessern und neue Waffen ausprobieren. Dazu braucht man eben die Materialien also muss man ständig auf der Jagd sein! Übrigens kann man seine Waffen auch noch mit zusätzlichen Boni versehen wie beispielsweise mehr Angriffs- oder Lebenspunkte. Dies gilt allerdings nicht für eure CPU-Mitstreiter, sondern nur für euren Helden!

Wo die Sonne scheint, ist auch ein Schatten

Überwiegend kann man das Spiel wirklich loben. Allerdings gibt es neben der mangelnden Abwechslung deutlich mehr was man kritisieren muss. So ist die Story beispielsweise wirklich sehr einschläfernd. Das Schlimme daran ist, man muss wirklich viel (deutschen) Text über sich ergehen lassen, dafür dass man nur zum „Schlachten“ geht. Auch die Kollegen im Spiel könnten nicht offensichtlicher mit Klischee behaftet sein!
Das andere Thema ist die Technik. Während der Sound aus meiner Sicht sehr gut zum Spiel passt, ist das grafische nicht zu vergleichen. Man merkt God Eater eben an, dass es nicht für die PS4 konzipiert ist. Zum Teil sehr magere Texturen sind sehr auffällig.

Fazit

God Eater 2: Rage Burst macht wirklich extrem viel Spaß, weil das System insgesamt sehr motivierend ist. Allerdings hätten die Aufgaben an sich mehr Abwechslung vertragen können und die Story würde mit mehr Spannung sicherlich auch Gutes tun! Wer allerdings gerne Spiele wie Monster Hunter zockt und auf Anime steht, der darf auch trotz der mäßigen Technik zugreifen, denn die Kämpfe an sich sind wirklich extrem vielseitig und komplex! Das macht wirklich viel Spaß und mal ganz ehrlich: Ich stehe nicht auf Technik im Spiel, sondern auf das Gameplay und das hat letzten Endes vor allem im Koop richtig gefruchtet!

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