Helldivers

Helldivers war eigentlich einer der ersten Titel der für die PlayStation 4 angekündigt wurde. Das Warten hat nun ein Ende und man darf endlich in die Schlacht gegen die außerirdische Bedrohung ziehen. In unserem kleinen Test möchten wir euch verraten, was uns gefallen hat und was weniger.

Patriotismus pur!

Helldivers ist eigentlich ein gelungenes Beispiel dafür, wie übertrieben Patriotismus dargestellt werden kann. Dies wird durch zahlreiche Aussagen der Charaktere wieder überdeutlich und wirkt tatsächlich etwas übertrieben, aber nun gut, es gibt schlimmeres. In Helldivers haben sich die Völker der Erde zusammengeschlossen und versuchen die Bedrohung im Weltall zu vernichten. Im Grunde nichts Besonderes. Das Spiel hat aus meiner Sicht Ähnlichkeiten mit Dead Nation. Ihr spielt von der Vogelperspektive und steuert eure Helden. Man kann also auch dazu „Two-Stick-Arcade Shooter“ sagen. Ihr landet auf diverse Planeten und müsst Blackboxen sicherstellen, Ölbohrtürme hochfahren und gestrandete Menschen begleiten und ihnen Sicherheit gewähren. Ganz so einfach ist es natürlich nicht, weil hier und da immer wieder Gegner euch in den Weg stellen. Im Prinzip solltet ihr versuchen, so schnell wie möglich alle Gegner zu eliminieren. Denn diese können unter Umständen auch Unterstützung einfordern, was das Spiel nicht unbedingt leichter macht. Neben zahlreichen Waffen könnt ihr auch diverse Gadgets während des Kampfes benutzen. So könnt ihr beispielsweise mit Hilfe des Steuerkreuz eine Kapsel herbeirufen, die auf einen gezeigten Punkt auf den Planten einschlägt. Aber Vorsicht: Ihr könnt euch auch selbst damit zerquetschen. Auch Schüsse von Freunden können euch übrigens schnell in den Tod schleudern. Friendly fire ist also immer aktiviert, Vorsicht!

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Technik

Insgesamt sticht Besondres die Akustik aus dem Spiel heraus. Viele coole Sprüche – wenn auch zu sehr patriotisch sollen das Spielgeschehen auflockern. Zu eurem Gemetzel werden hin und wieder fetten Beats eure Ohren befriedigen, was wirklich angenehm zum Spielefluss passt. Was uns besonders gut gefallen hat: Wenn euer Magazin leer geworden ist, kommt ein leises klicken aus dem Ps4 Gamepad. Spätestens dann werdet ihr merken, dass ihr schnell nachladen solltet! Schade ist allerdings, dass Helldivers durch die Optik nicht ganz überzeugen kann. Dies liegt eigentlich nicht an der Detailtiefe oder gar den Texturen, sondern viel mehr an der Abwechslung. Alles wirkt irgendwie gleich und bietet farblich gesehen viel zu wenig Abwechslung. Was wäre mittlerweile ein Shooter, wenn man nicht im Rang aufsteigen kann. Auch bei Helldivers ist es nicht anders. Umso erfolgreicher ihr im Spiel seid, umso weiter steigt ihr im Rang auf. Dies hat zur Folge, dass ihr nach und nach neue Waffen und Ausrüstungsgegenstände freischalten könnt. Dies lässt natürlich die Motivationskurve stetig ansteigen! Ein Koop Modus ist natürlich sowohl Offline, als auch online enthalten.

Fazit

Helldivers macht auf jeden Fall sehr viel Spaß. Vor allem im Koop Modus macht das Ballern richtig viel Spaß. Schade ist nur, dass es gefühlt an Abwechslung fehlt, da irgendwie alles gleich aussieht. Nett ist übrigens, dass ihr das Spiel sowohl auf der PS4, aber auch auf der Ps3 und auf der Vita spielen könnt und es nur einmal kaufen müsst. Das ist durchaus sehr lobenswert. Und ja, auch ein Cross-Save ist möglich… Alleine ist das Spiel aus unserer Sicht nicht sehr motivierend, so dass man es eher zwischendurch mit einen Kollegen spielt. Dafür ist es auch ausreichend!

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