Monster Hunter Generations

Monster Hunter Fans dürfen sich wirklich freuen! Denn mit diesem Ableger liefert Capcom wahrlich den Besten Teil der Serie. Vereint mit den Stärken der Vorgänger wird die Jagd nach den Monstern auf eurem Handheld viel intensiver! Mehr dazu in unserem Test!

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Bosskämpfe vom Feinsten

Das Prinzip von Monster Hunter dürfte mittlerweile schon bei jedem angekommen sein. Ihr seid Jäger und schreitet in einer Welt voran, wo es nur so von extrem bösen Viechern wimmelt. Euer Job ist es diese zu jagen. Natürlich wirkt das jetzt ein bisschen Salopp ausgedrückt, allerdings ist das Spielprinzip einfach immer noch genial. Als ich mir einen vergleichbaren Test mal angesehen habe, wurde der Nagel auf dem Kopf getroffen – ich zitiere: „Bei den meisten Spielen sind Bosskämpfe ein Zwischenelement, bei Monster Hunter ist das Spiel das Zwischenelement und die Monster die Regel“.
Monster Hunter Generations ist kein direkter Nachfolger, sondern ehr ein Spin-Off. Nichtsdestotrotz hat es sich Capcom nicht nehmen lassen, ein paar weitere, nette Features miteinzubauen. Natürlich sind die Kernelemente die gleichen – was wir auch sehr schätzen: Man jagt diverse Monster, damit ihr aus den Materialien wie Felle oder Pelze beispielsweise neue Rüstungen anfertigen könnt. Doch auch das Sammeln von Kräutern, Pilzen oder der Abbau on beispielsweise Erz ist enorm wichtig, da auch diese Zutaten gebraucht werden. All diese Elemente treiben die Motivation auch entsprechend an! Was aber macht jetzt Monster Hunter Generations so besonders, gerade als Spin-Off? Ganz einfach, man sollte das Game als einen sehr gut gemeinten Fanservice ansehen. Quasi als der Best-Of der ganzen Teile. Es gibt zahlreiche Gebiete die man wiedererkennt, auch liebgewonnene NPCs vergangener Teile sind wieder mit an Bord und neben dem bekannten Dörfern wie Kokoto, Pokke und Yukumo ist auch ein neues mit dem Namen Bherna hinzugekommen.
Damit das Ganze aber nicht wie ein liebloser Remastered Titel klingt, hat man beispielsweise neue Jagdstile- und Techniken eingebaut. Dies bedeutet für euch, dass ihr den Charakter komplett Individualisieren könnt und das völlig unabhängig on eurer Waffenwahl. Zusätzlich wurde noch der sogenannte Prischer Modus integriert, in dem ihr euch selbst zu einem Felynes mutieren lassen könnt. Bisher waren diese nämlich immer „nur“ als Helfer bei euch mit dabei.

Auch Kleinigkeiten können groß werden!

Erinnert ihr euch noch an die früheren Teile? Besonders beim Ernten von Ressourcen? Mit dem aktuellen Ableger könnt ihr jetzt nämlich den A-Knopf gedrückt halten und somit automatisch alles Sammeln was euch in den Weg kommt. Kenner der Serie werden das auf jedem Fall zu schätzen wissen!
Technisch haben die Entwickler auch ordentlich Gas gegeben. Der 3DS wird definitiv an seine Leistungsgrenze gepusht, das spürt man auch ganz deutlich. Dabei ist der Spielfluss nie irgendwie ruckelig oder problematisch! Auch die extrem kurzen Ladezeiten wirken sich sehr positiv aufs Spiel aus! Das einzige Manko ist der 3D Effekt selbst: Wenn ihr diesen zu hoch stellt, dann flimmert das Game extrem stark. Das sollte man also vermeiden! Zwar ist aus meiner Sicht Monster Hunter (Generations) immer noch kein Zuckerlecken was den Einstieg betrifft, allerdings merkt man schon dass Capcom hier versucht Grünschnäbel mit auf dem Weg zu nehmen. Hier sollte man einfach ein bisschen den Schweinehund überwinden und das Spiel kennenlernen. Denn dann breitet sich eine wahre Sucht aus und man kann ganz schnell seine 100 Stunden auf seinen Tacho knallen!

Fazit

Monster Hunter Generations ist der Beste Titel seiner Reihe auf unseren geliebten Handheld. Zahlreiche sinnvolle Neuerungen und die schönsten und besten Inhalte aus den Vorgängern vereint machen wahnsinnig viel Spaß. Hier empfehle ich ganz klar auch den Neulingen das Spiel zu probieren! Einfach super!

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