Review: Resident Evil 6

Relativ spontan hat Capcom die „neuen“ Resident Evil Teile für die aktuelle Konsolengenration angekündigt. Wobei man schon dazu sagen muss, dass dies abzuwarten war. Nachdem schon die ersten Teile gekommen sind, war es also nur eine Frage der Zeit. Uns stört das natürlich nicht, weil wir viele gute Games gerne nochmal spielen wollen. Allerdings muss man auch sagen: Capcom, es wird Zeit für neues, nicht nur alte Hüte rauszaubern! Egal, wir haben Resident Evil 6 für die PS4 getestet. In diesem Kurzbericht werdet ihr erfahren, ob sich ein (erneuter) Kauf lohnt!

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Resident Evil 6 startet als erstes

Nach wie vor warten wir eigentlich auf die Ankündigung von Resident Evil 7, vor allem weil laut Capcom alles wieder Back to the Roots sein soll. Für die Wartezeit werden uns dieses Jahr zumindest noch Teil vier, fünf und sechs beschäftigen. Der sechste Teil macht nun den Anfang und ist für die aktuelle Generation erschienen.
Zwar meckern viele Fans gerade wegen dem sechsten Teil, weil dieser einen zu hohen Anteil an Action beinhaltet. Das stimmt auch und ist nachvollziehbar, aber trotzdem hat uns gerade die Kampagne von Leon sehr gut gefallen! Eigentlich wollen wir jetzt nicht wieder komplett auf die Spielmechanik eingehen, weil das Game bereits 2012 erschienen ist und jedem Bekannt sein sollte. Dennoch machen wir einen kurzen Abstecher: Resident Evil 6 beinhaltet mehrere Kampagnen und ist somit in der Abwechslung der Story sehr gut gerüstet. Vom Gameplay her sind aber alle gleich: Ihr könnt gemeinsam mit einem Freund (Online auch – Klasse!) die einzelnen Kapitel spielen und müsst im Grunde von A nach B kommen. Selten müssen kleine Rätsel gelöst werden wie zum Beispiel das Suchen eines Schlüssels oder kleinere Hebel müssen umgelegt werden. Zu 85% des Spiels allerdings ballert ihr euch mit knapper Munition (je nach Schwierigkeitsgrad) durch die Viecher durch. Die Kampagne von Leon hat dabei mit der verlassenen Universität oder Kathedrale noch den meisten Horror Effekt, während die anderen Missionen und Kampagnen gänzlich dem Shooter verfallen sind. Genau das ist auch der größte Kritikpunkt aller Fans und auch von uns. Dennoch ist das Spiel auf keinem Fall schlecht! Im Gegenteil: Dank des Online Koop Modus macht es richtig viel Spaß mit einem Kumpel nochmal alles durchzuspielen um alle Trophäen zu ergattern!

Besser auf der PS4

Eines ist natürlich klar: Dank der 1080p-Auflösung und den konstanten 60 Bildern pro Sekunde sieht Resident Evil 6 auf der aktuellen Konsolen Generation super aus! Die Texturen wurden auch überarbeitet und machen durchaus einen sehr guten Eindruck!
Für den fairen Preis und den enormen Umfang schon alleine lohnt sich aus unserer Sicht ein erneuter Kauf. Die PS4 Version beinhaltet ja nicht nur das Hauptspiel, sondern alle erschienenen DLCs sind natürlich auch mit integriert. Somit wird das ohnehin schon krasse Paket nochmal ordentlich aufgemöbelt. Für alldiejenigen die also nicht genug bekommen, ist wirklich sehr viel enthalten! Es kann halt vorkommen, dass aufgrund der linearen Kampagnen Capcom sich generell überschätzt hat. Wir finden dass es einfach zu lange ist und weniger „Story“ dem Spiel besser getan hätte.

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Fazit

Resident Evil 6 auf der PS4 ist durchaus lohnenswert, wenn man wie wir sehr viel Freude an dem Titel schon damals hatte oder das Game generell noch nicht kennt. Denn für einen doch fairen Preis bekommt man wirklich sehr viel. Alle DLCs sind enthalten und der sechste Teil war ohnehin schon dafür bekannt, sehr umfangreich zu sein. Wer zudem gerne (Online-) Koop spielt, darf sich ebenfalls freuen. Umso mehr wundern wir uns, warum bei Revelations 2 nicht schon ein Online Koop reingepatcht wurde. Egal, hier dreht es sich um den sechsten Teil und der ist auf der PS4 natürlich besser als auf der PS3 und immer noch stark!

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