Dragon Quest VII: Fragmente der Zeit

Dragon Quest 7: Fragmente der Vergangenheit ist vor kurzem für unsere beliebte Handheldkonsole erschienen – dem Nintendo 3DS. Dabei ist das allerdings kein komplett neues Spiel der Serie, sondern ein Remake. Denn schon damals ist das Game für die PlayStation erschienen. Wie gut der Klassiker sich auf Nintendos Konsole macht, klären wir in unserem Test.

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Auf ins Ungewisse

Schön wenn die Menschheit glaubt es gäbe nichts Anderes auf der Welt als die eigene Insel. Bisher wurde auch noch nichts Anderes entdeckt, da ist es nicht verwunderlich, dass man davon ausgeht, dass es nur diese eine Insel existiert und andere Gegenden einfach nicht da sind. Ist ja bei uns auch nicht anders, oder? Vielleicht glaubt man an die Existenz von Außerirdischen aber ob sie letzten Endes irgendwo da draußen sind und wo, das wissen wir nicht. Egal – ich schweife ab. Als man eines Tages auf ihrer Heimatinsel durch das zusammensetzen zerbrochener Steintafeln durch Raum und Zeit reisen konnte, entdeckte man tatsächlich noch andere Inseln die es wohl mal gegeben hat. Das Problem an dieser Reise ist allerdings: Man ist gefangen und kann nicht wieder so einfach zurück. So beginnt also eine Reise, ins ungewisse…

Gameplay

Dragon Quest 7 hat in erster Sekunde an mit einem großen Punkt überzeugen können. Die lästigen Zufallskämpfe gehören der Vergangenheit an. Heutzutage ist es einfach nicht mehr üblich, dass man von „unsichtbaren“ Monstern in diversen Dungeons ständig überrannt wird und man kämpfen muss. Stattdessen habt ihr die Möglichkeit den Biestern ausweichen zu können, was aber auch nicht unbedingt immer einfach ist. Auf jeden Fall ist das schon mal eine sehr gute Anpassung an die heutige Zeit! Die Kämpfe selbst laufen dabei wieder rundenbasiert – wie gewohnt ab. Mit Hilfe von Waffen und Zaubern, aber auch Fertigkeiten versucht ihr auf üblicher Art und Weise gegen die Monster zu bestehen. Ich erinnere mich im Übrigen gerne an die gute alte Zeit mit Lufia auf dem Super Nintendo. Es muss nicht immer was Spezielles sein und umso mehr bin ich erfreut, endlich mal wieder ein richtig klassisches Kampfsystem auf meinem Handheld erleben zu dürfen! Später im Spiel können eure Protagonisten verschiedene Berufe erlernen. Dies hat den Vorteil, dass ihr eure Werte wie Stärke, Ausdauer oder gar Magie verbessern könnt. Eine weitere interessante Funktion ist der Monsterpark. Dabei könnt ihr verschieden Kreaturen zähmen und selbst für euch auf Jagt nach Beute gehen lassen. Dragon Quest 7 lädt im Übrigen auch selbst zum Erkunden ein. Immer wieder stoßt man auf sehr nette Rätsel, die auch sinnvoll mit der Story geknüpft sind. Hier dürfen sich mal viele andere Rollenspiele immer noch eine Scheibe von abschneiden!

Technik

An einer Stelle muss man aber schimpfen: Während man wirklich sehr vieles an die heutige Zeit angepasst hat, ist die Funktion des Speicherns sehr schlecht umgesetzt worden. Entweder ihr begebt euch in die Kirchen des Dorfes oder nutzt einen manuellen Speicherstand (geht auch nur in Städten). Der Nachteil beim manuellen Speicherstand ist, dass ihr dann auch gleich immer das Spiel beenden müsst. Sowas hätte man sicherlich auch auf heutigem Standard anpassen können. Wirklich sehr schade! Gerade für Menschen die Unterwegs zocken und aufhören müssen, weil sie beispielsweise mit der Bahn irgendwo ankommen ist das sehr ärgerlich.

Die Grafik und der Sound sind sehr niedlich umgesetzt worden. Ich liebe diese Pixel Grafik und kann mich wirklich sehr darüber freuen. Als Spieler der Rollenspiele vergangener Tage kommt so eben ein sehr positives Nostalgie Gefühl in mir hoch!

Fazit

Dragon Quest 7: Fragmente der Vergangenheit ist ein sehr gelungenes Remake! Der Titel glänzt mit sehr vielen interessanten Aufgaben, die auch sinnvoll in die Story verbaut sind. Zudem gibt es viele kleine nette Features wie beispielsweise die gezähmten Monster, die für einem auf Beutejagt gehen. Gerade für Spieler, die auf dem Look solcher RPGs stehen, werden ein warmes Gefühl um das Herz bekommen. Ein sehr netter Titel!

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