Review Ratchet & Clank: A Crack in Time

Oooh tut das gut! In Zeiten der technisch hoch gezüchteten Shootern und epischen RPGs ist es für mich immer eine willkommene Abwechselung einen Hüpfer mit Charme, Slapstick und bunten Figuren in das Laufwerk der Playstation 3 zu legen.


Wurde meine Erwartungshaltung nach dem fulminanten ersten Teil auf SONYs Edelkonsole auch wirklich nicht enttäuscht?

Getrennte Wege

Wie wir uns erinnern wurden unsere Helden am Ende von Ratchet & Clank: Tools of Destruction getrennt. Seitdem befindet sich Ratchet auf der Suche nach seinem Freund und parallel dazu erkundet Clank inmitten des Weltalls eine riesige Uhr auf die er von den Zonis gebracht wurde. Ihr könnt es sicherlich schon ahnen – bevor es gemeinsam darum geht das Universum vor dem Oberbösewicht Dr. Nefarius zu retten bestreitet man abwechselnd verschiedene Abenteuer.

Rätsel und Action

Während Ratchet in altbekannter Weise durch die Lüfte gleitet, Kisten zerstört und seine Ausrüstung modifiziert (was weiterhin ein toller Anreiz ist auch fleißig Schrauben zu sammeln)  müssen wir mit Clank verschiedene Puzzle lösen, die in dieser Form absolut neu im Spiel sind. Also nicht nur Reaktionsfähigkeiten, sondern auch Grips ist gefragt!

Und wenn Ratchet gerade nicht einen der zum Teil sehr schön gestalteten Planten seine Hilfe anbietet, dann kann man mit Weltraumgleiter von Mini-Planet zu Mini-Planet reisen und dort Zonis oder Modifikationen hinterher jagen. Auch spannende Weltraumschlachten bleiben in diesem Teil nicht aus. So wird dem Spiel, die eigentlich sehr lineare Handlung ein wenig aufgelockert. Tolle Idee!

Ich habe im vorherigen Absatz bewusst nur „zum Teil sehr schön gestaltete Planeten“ geschrieben, da es auch vorkommt, dass auf Kosten der Framerate  grafische Qualitäten zurückgeschraubt wurden.  Mag für viele Gamer fast schon eine philosophische Frage sein: 60 FPS oder hochauflösende Texturen?  Aus meiner persönlichen Sicht ist es eine kleine Enttäuschung, da ich für hochwertige Texturen und kräftige Farben plädiere. Nun ja, wenn ich ganz genau überlege sollte doch bei dieser Rechenpower meine Eierlegende-Wollmilch-Sau auch möglich sein, oder?

Dennoch schafft es Ratchet & Clank: A Crack in Time immer wieder mich zu faszinieren und Level für Level meinen Spaß zu haben. Manche technische Schwachstellen werden durch lustige, einfallsreiche Sequenzen und knalligen Sound wieder ausgeglichen.

Ratchet & Clank: A Crack in Time ist nicht zu kurz aber auch nicht langatmig. Genau die richtige Länge und bereits am Anfang des Textes ersehnte Abwechslung zum Actionbrei des Jahres 2009.

Danke Insomniac – Ihr Freaks 😉

 

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