Review Red Faction Guerrilla (PS3)

Als ich das erste Mal RFG in die Playstation erlebte ich einen Flashback – denn der Titel erinnert mich ganz stark an Schwarzeneggers Kulthit Total Recall. Story und natürlich Szenario lassen anscheint auch nichts anderes zu.

Und ewig das Gute vs. Böse

Wir sind Alec Mason ein einfacher und gut trainierter Sprengmeister, der neue Arbeit auf dem Mars sucht. Unser Bruder ist auch schon länger auf den roten Planeten und empfängt uns nach der Ankunft. Das Wiedersehen ist jedoch nur von kurzer Dauer, denn die allgegenwärtige EDF bringt ihn zur Strecke.

Warum? Er war Mitglied der Red Faction einer Guerrilla Gruppe, die für die Freiheit bzw. Unabhängigkeit des Mars kämpft – und schwupps nehmen wir prompt seinen Platz ein. Die Revolution lebt!

GTA meets Physikprofessor

Im Gegensatz zu vergangenen Red Faction Titeln befinden wir uns nicht mehr in der Ego-Perspektive, sondern ganz im Trend der Third-Person Ansicht. Hinzu kommt auch das Prinzip der Openworld. Wie bei vielen, anderen Titel sind auch bei Red Faction Guerrilla kaum Grenzen gesetzt.

Neben vielen, kleinen Nebenmissionen nach Schema F wodurch Alec die EDF Präsenz reichlich reduzieren und demoralisieren kann folgt man Hauptmissionen, um dem Ziel der Befreiung des Mars immer näher zu kommen. Ich finde diese Aufteilung sehr angenehm und hierdurch wird, die doch eigentlich simple Story ein wenig aufgebohrt.

Ach ja…auch die Sammler der Videospiele kommen auf ihre Kosten! Werden Fahrzeuge, Gebäude und Türme zerstört liefern uns die Überbleibsel reichlich Schrott für den wir tolle Upgrades erwerben können.

Das absolute Steckenpferd von RFG ist die Physikengine – hier hat Volition mit der Geo-Mod-Engine 2.0 verdammt gute Arbeit geleistet.

Noch nie hatte ich mehr Spaß dabei Häuser mit Hilfe von Sprengsätzen, Raketenwerfer, Sägen oder nur mit dem Riesenhammer brachial zu zerstören. Schrott wird durch die Luft gewirbelt und riesige Gebäude stürzen zum Teil wie in Zeitlupe ein, nachdem der passende Stützpfeiler bearbeitet wurde.

Alle diese optischen Leckerli werden, wie so oft üblich bei der PS3 Version sprich Blu-ray durch glasklaren DTS Sound unterstützt.

Die Texturen sind größtenteils knackig und wirken realistisch. Mehr kann man in Sachen Mars einfach nicht rausholen, da er keine farbenfrohe Flora & Fauna einer tropischen Insel beheimatet.

Also, grundsolide Actionkost mit tollen Innovationen aber auch relativ schwacher Geschichte.

Dennoch immer wieder wert in die Konsole zu legen.

Daher vergeben wir ganz souverän….

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