Review Resistance 2

Bereits zum Erscheinen der Playstation 3 kam ich in den Genuss Resistance: Fall of Man zu spielen und zu lieben. Ich kann mich kaum an einen anderen Shooter (ausgenommen Dead Space) erinnern, der mich so sehr gepackt hat und von Level zu Level stets motivierend war.

Natürlich sorgten Story und Farben der Level für wenig Abwechselung und wirkten eher blass, dennoch war und ist Resistance: Fall of Man mein Highlight in Sachen Zockerei.

So, genug vom ersten Teil geschwärmt – in diesem Review geht`s schließlich um den Nachfolger: Resistance 2.

In Sachen Szenario wechseln wir auch vom „alten Europa“ (England) nach Amerika. Ok, einen kleinen Abstecher außerhalb der USA gibt es dann doch.

Hier finden wir Level für Level grafische Abwechselung in Form von knackigen Texturen, schönen Gebäudemodellen und teilweise sogar fast schon eine bunte Flora & Fauna. Das gepaart mit einer flotten Framerate und tollen Waffen zieht jedenfalls mich in seinen Bann. Zusätzlich darf man auch hier wieder den Vorteil einer Blu-ray Disc nicht vergessen, denn der Sound bietet auch eine wahre Pracht, nämlich per DTS.

Die Geschichte bietet zu Teil 1 nicht großartig Neues und unser Charakter hat sich auch zwischenzeitlich nicht zur Spaßkanone oder Plaudertasche entwickelt, aber diese Eigenschaften braucht er auch nicht! Wesentliche Aufgaben und Hinwese werden kurz und prägnant erzählt und dann geht das Feuerwerk auch schon weiter…

Resistance 2 trumpft nicht nur mit abwechselungsreicher Grafik, sondern auch mit anderen Gigantismus. Schon ab Level 1 hat man zeitweise mit großen Horden Gegnern zu tun bei den man nur einen Gedanken hat: „Herje, da kommen noch mehr…wann ist endlich Schluss??? Des Weiteren macht es nicht nur die Menge an Gegnern aus – auch scheinbar unschlagbare Riesen kreuzen unseren Weg und die Munition muss dabei gut eingeteilt werden. So wird doch der einer oder andere Anlauf benötigt, um den nächsten Kontrollpunkt zu erreichen. Dank der vielen absolut fair verteilten Rücksetzpunkte kein Problem.

Natürlich hat Resistance 2 auch einen, kleinen Nachteil. Bis auch das Einsammeln sogenannter Geheimdokumente spielt sich Story und Gameplay total linear ab. In Zeiten der sehr beliebten Sandbox bzw. Openworld Games wirkt es eher oldschool, aber wenn ich es mir genau überlege muss Resistance 2 auch gar nicht „mehr“ bieten. Grundsätzlich spielt es sich wie ein guter Stallone – Konsole einschalten, Lautstärke hoch regeln und wirken lassen 😉

Ich gebe zu, dass ich kein fanatischer Onlinespieler bin, obwohl auch hier Resistance 2 jede Menge Spielspaß und Spannung bietet. Eine kleine Runde Coop gefragt? Oder die Map mit bis zu 60 Spielern teilen? Kein Problem – smooth und stabil kann man hierbei auf Trophy Jagd gehen.

Fazit: Für manchen Gamer betreibe ich jetzt wahrscheinlich Majestätsbeleidigung aber für mich ist Resistance 2 zurzeit der beste erhältliche Egoshooter dieser Konsolengeneration.

Spielbefehl!

Schreibe einen Kommentar