Warcraft: The Beginning

Als ich dieses Jahr im Kino Warcraft: The Beginning angesehen habe, war ich durchaus sehr angetan. Knapp vier Monate sind vergangen und man hat uns für den Film eine Rezension zugeschickt. Vielen Dank an dieser Stelle erst einmal! Ich bin vielleicht kein Hardcore Blizzard Fan und Spieler, aber dennoch war ich sechs Jahre lang WOW-Spieler und kenne so einiges aus der Welt von Azeroth. Allerdings musste ich das Spielen beenden, weil durch die vereinfachten Talentbäume mir jegliche Lust verging – aber das ist ein anderes Thema. Kurzum: Für mich hat der Film auch eine gewisse Nostalgie hervorgerufen! In diesem Artikel möchten wir Warcraft: The Beginning kurz bewerten.

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Azeroth, was habe ich dich vermisst!

Zunächst einmal muss man dazu sagen, dass auch andere Personen den Film mitangesehen haben, die vom Warcraft Universum überhaupt keine Ahnung haben. Vorab: Jedem hat die Story gefallen, auch wenn vieles etwas verwirrend sein mag.
Um was geht es denn? Die Orks haben es nicht leicht: um ihre Spezies aufgrund mangelnder Versorgung retten zu können, öffnen sie ein magisches Portal. Die Menschen aus Azeroth begegnen ihnen allerdings nicht gerade mit Freude, sondern mit Hass und Zorn erfüllt. Ein neuer Krieg steht also bevor..
Allerdings ist das nicht das Hauptproblem. Geblendet zwischen Hass bei den beiden Völkern bahnt sich eine grausame Gefahr an. So viel sei verraten: Nicht jedem kann und darf man trauen! Es kommt wie es kommen muss, beide Parteien müssen auch schmerzhafte Verluste hinnehmen.

Über die Story des Films möchte ich gar nicht so viel schreiben. Es hört sich vielleicht alles einfach gestrickt an, allerdings baut sich schon sehr früh eine große Spannung auf und man wird vor dem Bildschirm gefesselt. Warum schließen sich die Orks dann doch mit den Menschen zusammen. Welche Gefahr bahnt sich an und vor allem wie wird sichergestellt, dass man wieder im Frieden leben kann. Der Film hat durchaus ein paar interessante Wendungen und vor allem spielt man auch mit den Emotionen der Zuschauer.
Besonders schön ist, dass „Kenner“ des Warcraft Universums sehr viele bekannte Orte und Wesen sehen wird. Selbst gewisse Feinde erkennt man definitiv! So hab ich mich nicht nur heimisch gefühlt, sondern die Story auch mit Interesse verfolgt!

Technik

Die Technik des Films ist einfach Klasse. Wer schon immer gerne die Trailer und Cinematics von Blizzard angesehen hat, der darf sich mit selbiger Qualität auf einen ganzen Film davon freuen! Die Animationen der Orks und Menschen gepaart mit den wunderbaren Effekten lässen eigentlich jedem Fan das Herz höher schlagen. Selbst die Musik und der Sound sind sehr gut umgesetzt und unterzeichnen die Identität von Warcraft!
Einzig die Schauspieler sind in meinen Augen nicht 100%ig bei der Sache gewesen und waren die Schwäche des Films. Besonders der König von Sturmwind hat meiner Meinung nach nicht perfekt zur besetzten Rolle gepasst. Hier hätte ich was „festeres, überzeugenderes erwartet“.

Fazit

Warcraft: The Beginning hat nicht nur mich als alter „WoW Spieler“ komplett überzeugt, sondern auch meine bekannten haben den Film sehr genossen. Für außenstehende gibt es zwar ein paar Hintergrundinfos die fehlen könnten, allerdings ist die Story stets gut zu verfolgen und zieht in den Bann. Bis auf die Schauspieler hab ich absolut nichts auszusetzen und hoffe sehr, dass der nächste Teil wieder mit gleicher Qualität überzeugen kann. Klasse Animationen, super Story und sehr tolle Effekte dürfen jeden Spieler und vor allem auch Fantasy-Freaks überzeugen!

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